Fragen und Antworten    
         
    Auf diesen Seiten beantworten die Kinderärzte der Region Heilbronn Fragen zu Themen rund um die Kinderheilkunde.      
         
Keine Unterhaltung in der Nacht    
         
    Hilfe! Mein Baby schläft nicht      
           
   

Mein Baby weint nachts, soll ich es schreien lassen?

Nein! Ein Baby, das schreit, braucht seine Eltern. Allein Ihre Anwesenheit gibt Ihrem Baby Geborgenheit. Oft reicht es, wenn Sie es ein wenig streicheln, damit es sich geborgen fühlt. Ein weinendes Kind braucht die Gewissheit, dass es nicht allein ist. Wenn ein Kind schreit, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass es unbedingt etwas zu essen braucht oder unterhalten werden muss. Gehen Sie aber auf alle Fälle sicher, dass Ihr Baby nicht schreit, weil es krank ist oder Schmerzen hat.

Wie kriege ich mein Baby dazu, durchzuschlafen?

Zunächst sollten Sie sich darüber klar werden, ob Sie beide dazu bereit sind. Legen Sie fest, wann Sie mit einer Umgewöhnung beginnen werden. Ist ihr Baby vier bis sechs Monate alt, dauert es selten länger als drei bis vier Nächte, bis das Kind durchschläft. Ist es älter als sechs Monate, kann es ein bis zwei Wochen dauern. Bereiten Sie sich vor: Die Vorbereitung ist wichtig, damit Sie nicht nach der ersten Nacht aufgeben. Sprechen Sie als Eltern untereinander ab, wie Sie die Sache angehen wollen. Gehen Sie gleichzeitig mit Ihrem Baby zu Bett, um selbst genügend Ruhe zu bekommen. Verabreden Sie mit Ihrem Partner vorher, wann genau Sie aufstehen wollen. Beginnen Sie mit dem kleinstmöglichen Mitteln Wenn das Baby erwacht, streicheln Sie es sanft, decken Sie es gut zu.

Machen Sie jedoch kein Licht, und unterhalten Sie es nicht. Vielleicht schläft es danach etwa eine weitere Stunde. Hilft auch dies nicht mehr, geben Sie Ihrem Baby ein wenig Wasser zu trinken. Dies hat zwei Funktionen. Zum einen signalisieren Sie dem Baby, dass es nachts nichts zu essen gibt, dass es aber Wasser bekommen kann. Zum anderen gibt es Ihnen die Gewissheit, dass Ihr Kind nicht durstig ist. Wenn Streicheln, Wasser trinken und Wickeln nicht helfen: Legen Sie Ihr Baby in den Kinderwagen und schieben Sie es ein wenig hin und her. Denken Sie aber daran, die Nacht für Ihr Baby so ruhig und wenig interessant wie irgend möglich zu gestalten.

     
         
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