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Der
Pseudo-Krupp ist meistens eine Virus-Infektion, die vor allem bei
Kindern zwischen dem 6. Lebensmonat und dem 3. Geburtstag auftritt.
Jungen erkranken daran häufiger als Mädchen.
Das
wichtigste Symptom: Die Schleimhäute am Kehlkopf und am oberen Luftröhrenabschnitt
schwellen an, das Kind hat große Mühe, Luft zu bekommen. Meistens
macht sich der Pseudo-Krupp-Husten mitten in der Nacht bemerkbar.
Die Eltern werden durch ein hartes, heiser bellendes Husten aufgeschreckt.
Das Kind atmet keuchend, und bei jedem Einatmen ist ein zischendes
Geräusch zu hören.
Rufen
Sie in jedem Fall sofort den Arzt an und bringen Sie Ihr Kind an
das offene Fenster oder an die frische Luft. Das bringt meist schon
Erleichterung. Zwar ist Pseudo-Krupp meistens nicht sehr gefährlich
und geht auch nach einer Weile wieder vorüber, aber in seltenen
Fällen wird die Atemnot der Kinder so groß, dass Erstickungsgefahr
droht.
Der
Arzt wird geeignete Maßnahmen einsetzen, um die Atemwege freizuhalten.
Manchmal muss das Kind jedoch im Krankenhaus behandelt werden. Versuchen
Sie, Ihr Kind zu beruhigen, bis der Arzt eintrifft. Geben Sie nicht
ohne weiteres Beruhigungszäpfchen.
Sehr
wichtig: Nehmen Sie bitte jeden plötzlich auftretenden bellenden
Husten ernst. Ein Pseudo-Krupp-Husten, der zu spät behandelt wird,
kann lebensgefährlich werden. Rechnen Sie vor allem mit der Möglichkeit,
daß Ihr Kind auch nachts ohne vorherige Anzeichen einen Krupp Anfall
bekommen kann.
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