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Dr.
Michael Mühlschlegel, Lauffen a.N.
Wasser
übt auf sehr viele Kinder eine geradezu magische Anziehungskraft
aus. So überrascht es nicht, dass in 80% aller Ertrinkungsunfälle
Kinder bis zum 8. Lebensjahr die Opfer sind.
Vor
allem die in den letzten Jahren in Mode gekommenen Gartenteiche
stehen an erster Stelle der Gefahrenquellen. Regentonnen, unbeaufsichtigtes
Baden in der Badewanne oder im Schwimmbad sind weitere Gefahrenherde,
vor allem für Kleinkinder.
Zur
Vorbeugung sollten folgende Regeln beachtet werden:
Gartenteiche
immer durch einen Zaun
absichern
Regentonnen
kindersicher abdecken
Kleinkinder
nie unbeaufsichtigt in der
Badewanne
lassen
Kleinkinder
und Nichtschwimmerkinder im
Schwimmbad
nie ohne Aufsicht lassen
Kinder
früh (etwa ab dem 5.Lebensjahr) Schwimmen
lernen lassen.
Und
wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch etwas passiert?
Kind
bergen, bei tiefen Gewässern
Eigensicherungen
beachten
Kontrolle
von Bewußtsein, Atmung und  Kreislauf
Stabile
Seitenlage bei Bewußtlosigkeit und vorhandener
Atmung
Wiederbelebungsmaßnahmen
bei
Atemstillstand/Herzkreislaufstillstand
Auskühlung
verhindern
Übrigens:
Viele Rettungsorganisationen wie DRK, ASB oder Johanniter bieten
Kurse an für Erste Hilfe beim Kind.
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